Montag, 28. September 2015

Rezension: Drachenglanz – Die Feuerreiter Seiner Majestät 4 von Naomi Novik

Drachenglanz
Die Feuerreiter Seiner Majestät
Naomi Novik
blanvalet
Taschenbuch
511 Seiten


Kurzbeschreibung

Will Laurence und Temeraire schaffen es mehr oder weniger unbeschadet zurück nach England. Doch das Korps ist stark dezimiert, da eine schwere Krankheit unter den Drachen grassiert. Und kein Heilmittel scheint zu helfen.
Will und Laurence müssen sich auf eine lange Reise begeben, nur die Hoffnung im Gepäck, ihren Freunden doch noch helfen zu können.


Einführung

So langsam bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich anfange mich wie ein kleines Fangirl zu benehmen, wenn es um diese Reihe geht.
Ich habe die vier Bände bisher sehr genossen, obwohl es hier und da einige kleinere Schwächen gibt. Aber trotzdem liebe ich die Reihe so sehr und bin froh, dass noch fünf Bände zu lesen (vier bisher, aber Naomi Novik hat angegeben, dass die Reihe mit Band 9 ein Ende finden wird)


Meinung

Die ersten 200-250 Seiten waren großartig. Ich liebe es wie die Autorin das Leben unter den Drachen, im Korps und allgemein in England entwickelt. Ich habe es genossen zu zu sehen, wie die Figuren sich verändern und natürlich vor allem die Atmosphäre, der Angst und der Verzweiflung. Der Einsamkeit. All die kranken Drachen.
Und obwohl ich vor allem China im zweiten Band absolut großartig fand, war ich doch froh, auch mal wieder „Nach Hause“ zu kommen.

Und Zuhause treffen wir auch endlich wieder einige andere bekannte Figuren. Wie zum Beispiel Jane Roland und Cathrine Hartcourt. Aber auch Volly und seinen Captain.
Gerade die Interaktion zwischen den Charakteren fand ich wunderbar. Und auch die kleinen Nebenstränge die rund um sie herum geflochten werden. 
So fiebere ich gerade bei den beiden Damen wirklich mit und gespannt, wie sich ihre Geschichte entwickeln wird. 

Nach 250 Seiten etwa gab es einen Bruch in der Erzählstruktur – Temeraire und Will und einige der anderen Drachen machen sich auf nach Afrika um dort ein Heilmittel zu finden. (Was kein Spoiler ist, da es bereits im Klappentext steht) Die erste Zeit dort fand ich sehr interessant, da auch das Thema Sklavenhaltung etwas mehr in der Vordergrund rückt.
Später allerdings kommt es zu ein paar Geschehnissen, die ich zu gestreckt fand und vielleicht auch ein bisschen zu weit her geholt und zeitweise unglaubwürdig.

Das Ende jedoch war unglaublich emotional, lag mir (auf gute Weise) schwer im Magen und hat einmal einen ganz anderen Blickwinkel auf den Krieg zwischen England und Frankreich geworfen.
Auf den letzten 30 Seiten habe ich die Charaktere angefleht eine bestimmte Entscheidung zu treffen.
Und...
der Band endet mit einem fiesen fiesen Cliffhangar.

Ich muss mir wohl ganz bald Band 5 nach Hause holen um weiter lesen zu können.

Fazit

Alles in Allem gefiel mir das Buch – trotz Schwächen – ausnehmend gut. Und ich möchte mehr und tiefer in die Welt eintauchen.

Je mehr Bände ich lese, desto größer meine Begeisterung.  

Kommentare:

  1. Hey,
    die Reihe habe ich auch vor einer Ewigkeit mal angefangen und fand die ersten Teile auch super. Aber leider haben sie mir mit jedem Band ein bisschen weniger gefallen, so dass ich den vierten Band ungefähr in der Mitte erstmal abgebrohen hatte. Vielleicht sollte ich ja langsam noch mal einen neuen Versuch wagen. Was du so erzählst mit den Sklaven und so, klingt schon sehr interessant.
    LG Steffi

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    1. Mir gefiel bisher nur Band 3 nicht so richtig gut. Den vierten fand ich wieder besser. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es weiter geht. Und es gibt ja sooooo so viele Reihen ^^ Ich bin gespannt was du bei einem erneuten Versuch dazu sagst :D

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