Donnerstag, 8. Januar 2015

Kurzrezension: Search for Senna – Everworld 1 von K.A.Applegate

Kurzbeschreibung:
David's life was pretty normal. School. Friends. Girlfriend. Actually, Senna was probably the oddest aspect of his life. She was beautiful. Smart. But there was something very different about her. Something strange.And on the day it began, everything happened so quickly. One moment, Senna was with him. The next, she was swallowed up by the earth. Her screams echoing from far, far away. David couldn't just let her go. Neither could the others. His friends -- and hers. So, they followed. And found themselves in a world they never could have imagined.Now they have to find Senna and get home without losing their lives. Or their minds. Or both....


Da die Reihe, im Englischen, soweit ich weiß vergriffen ist, werde ich nur einen kurzen Eindruck dazu abgeben.
Ich erinnere mich daran, dass ich die beiden Reihen Animorphs und Everworld dieser Autorin damals in der Jugend-Abteilung der Bibliothek entdeckt und verschlungen habe.

Ich weiß noch, dass ich beide nicht in der richtigen Reihenfolge gelesen habe, aber dennoch habe ich sie geliebt.

Jetzt habe ich den ersten Band der Everworld-Reihe  noch einmal gelesen und war überrascht, dass ich mich an fast alles noch erinnern konnte.
Was mich auch als Erwachsene immer noch überrascht, ist, dass die Charaktere tatsächlich vielschichtig dar gestellt werden und alle ihre ganz eigene Persönlichkeit haben.
Von den vielen skurrilen Ideen der Autorin, gerade diese Reihe betreffend, bin ich sehr angetan und da sie die Welt ein wenig – sagen wir – in ihrer Größe komprimiert hat, bleibt auch alles in sich geschlossen logisch.
Viele Szenen sind schon sehr actiongeladen, schnell und irgendwie spannend, aber für ein Jugendbuch auch bemerkenswert blutig und harsch. Ich habe das als Kind aber schon nicht so schlimm gefunden.

Der erste Teil wird aus der Ich-Perspektive von David erzählt. Dem neuen Freund eben jener titelgebenden Senna. Während Senna nur wenige Auftritte hat und dem Leser eher unsympathisch erscheint, auf Grund der aufgezwungenen Distanz ist David ein ganz normaler Kerl, nicht besonders auffällig, aber irgendwie läd er zur Identifikation ein.
Er ist nicht der mächtige Superheld, er hat seine Stärken und Schwächen, so dass er authentisch bleibt.
Der erste Band ist klar erkennbar ein Reihenauftakt. Vieles muss noch durchdacht und erläutert werden und noch kann man kaum etwas als gegeben hinnehmen, aber mit der Zeit, soweit ich mich erinnere, kann man ganz in der Welt, in Everworld versinken.

"Maybe dreams are not in your head. Maybe dreams are memories of another universe."
April in Search for Senna

Das Ende habe ich nie gelesen, also ist es auch für mich spannend ob und wie die Jugendlichen wieder in unsere Welt zurück kehren können.
Das Ende des ersten Bandes kommt dagegen allerdings sehr abrupt, die Geschichte endet mitten im Geschehen, alle Bände sollten also in ihrer direkten Reigenfolge gelesen werde, da sie nahtlos aneinander anknüpfen.
Abgeschlossen ist Band 1 also nicht. Für jeden, den die Reihe interessiert, ist zu raten, den nächsten Band direkt bereit liegen zu haben.


Im Grunde kann ich als Fazit nur sagen, es ist eine actionreiche, spannende, fantastische Serie, mit gut gebildeten Charakteren und wunderbar skurrilen Ideen. Und gerade aus nostalgischen Gründen, habe ich den Band sehr genossen.  Außerdem ist das Cover ein echter Hingucker. 

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