Freitag, 11. Oktober 2013

[Empfehlung] – Once Upon a Time – Serie


Statement:
Und wieder einmal etwas was nur indirekt etwas mit Büchern zu tun hat. Und es soll auch keine richtige Rezension werden, sondern nur quasi eine Empfehlung, denn ich liebe, liebe, liebe diese Serie einfach abgöttisch.
Ich verfolge die Serie schon seit sie im Original erschienen ist. Ein Bekannter hat mich damals darauf aufmerksam gemacht und als Liebhaber von träumerischen Büchern, Märchen, Sagen und Legenden war ich sofort Feuer und Flamme.

Zum Inhalt:
 
 
Im Grunde ist Once Upon a Time eine modern Märchendadaption, die zwischen Märchenwelt und gegenwärtiger Welt hin und her wechselt und die bekannten Märchen und Geschichte aus einer anderen Perspektive erzählt und sie auf ganz neue und sehr interessante Weise zusammen führt.

Kurz gesagt, ein Fluch ist schuld daran, dass alle Märchenfiguren nun ohne Erinnerungen daran, wer sie sind oder waren in dem Städtchen Storybrook im heutigen Amerika „festhängen“. Nur ein Junge, der kleine Henry, glaubt an Märchen und Magie und macht sich auf die Suche nach seiner leiblichen Mutter Emma und kann sie davon überzeugen mit ihm nach Storybrook zu kommen.
Dort angekommen wird Emma in einen Strudel von Ereignissen gerissen, mit denen sie nicht gerechnet hat.

Aufbau:
Jede Folge legt den Hauptfokus auf eine der Märchenfiguren. Manche Charaktere sind sofort als die zu erkennen, die sie sind. Bei anderen dauert die Erklärung etwas länger und bei einigen wird ihre Herkunft sogar erst in der zweiten Staffel aufgelöst.

Jede Folge enthält eine andere Anspielung auf ein Märchen oder eine Geschichte. Manche Storylines werden vermischt und alle Figuren stehen in irgendeiner wie auch immer geartete Interaktion mit einander. Da es eine fortlaufende Geschichte ist, sollten die einzelnen Episoden in der richtigen Reihenfolge hintereinander gesehen werden, da man dem Plot sonst irgendwann nicht mehr folgen kann.
Die erste Staffel beschäftigt sich vor allem (aber nicht nur) mit den bekannten Märchen, die die Gebrüder Grimm aufgeschrieben und gesammelt haben. Um Beispiele zu nennen: Schneewittchen, Rumpelstilzchen, Die Schöne und das Biest, Pinocchio etc. etc. Manche Geschichten sind leicht erkennbar, andere verstecken sich ein wenig.

In der zweiten Staffel werden auch Figuren und Gegebenheiten aus anderen Geschichten eingeflochten, wie zum Beispiel die Geschichte um Peter Pan. Andere mag ich nicht nennen, denn manche sind sehr überraschend und würden zu sehr spoilern. Außerdem sind einige ganz anders interpretiert, als der geneigte Märchenlesen oder Disneyfan es vielleicht gewöhnt sein mag.

Meinung:
Dem einen oder anderen mag die Serie vielleicht etwas zu verkitscht vorkommen, denn sie ist voller Magie und großer Gefühle, Beziehungs-/Familiendramen, mysteriöser Gegenstände und Figuren. Feen, Zwerge, Oger, Prinzessinnen. Aber für mein stummes, romantisches, Klein-rosa-Märchen-Mädchen-Herz ist die Serie einfach perfekt.
Die Geschichten sind auf so kluge Art und Weise miteinander verflochten. Manche Sachen scheinen willkürlich zu sein oder in der Luft hängen zu bleiben. Aber ich verspreche euch, alle Details werden später erneut aufgegriffen und nach und nach wie ein Puzzle zusammen gesetzt. Es ist groß-groß-großartig. *nickt begeistert*
Es ist wundervoll, da voller Wunder.

Die Figuren sind so unglaublich wunderbar dargestellt. Und meine Lieblingsfiguren Rumpelstilzchen/Mr. Gold!!!! , dargestellt von dem fantastischen Schauspieler Robert Carlyle., wird immer in den Top 3 meiner Lieblingsserienfiguren einen Platz finden. Denn sie ist so facettenreich, ambivalent, mit so viel Ausdruckstärke und bedientem Potential, dass sie einfach unvergesslich bleibt.
Und auch der Märchenwald hat ein bildschönes Setting. Ist toll gemacht. Romantisch, actionreich, episch.
Des Weiteren liebe ich die Sprache der Serie. Denn sie ist melodisch, teilweise poetisch, ohne übertrieben zu sein und gerade im Original fast schon Poesiealbumtauglich. Es ist selten, dass ich den Sprachstil einer Serie erwähne, denn das ist nichts was für mich sonst bei Serien im Fokus steht, aber bei Once Upon a Time, muss es einfach hervorgehoben werden. Bei jeder Folge, zücke ich mein Notizbuch und finde so viele wunderschöne Zitate. Ich kann nur schwärmen, wie man sieht.

"Love is the most powerful magic of all. The only magic I haven't been able to bottle. If you can bottle love, you can do anything"
Rumpelstilzchen in Once upon a Time
Staffel 1 - Episode 12
Fazit:

Also wenn jemand die Serie noch nicht gesehen hat und irgendwo klamm heimlich noch an den Kuss der wahren Liebe und seine Magie glaubt, anschauen, anschauen, anschauen, mitträumen, mitseufzen, mitfiebern.
Uneingeschränkt zu empfehlen. !!!!

1 Kommentar:

  1. Da mir dein Blog gut gefällt, habe ich dich getaggt. Vielleicht magst du ja auch mit machen. Hier gibt's die Infos: http://darkfairyssenf.wordpress.com/2013/10/12/ich-wurde-entdeckt-ohm-getaggt/
    Gruß
    DarkFairy

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